am 02. Juli 2000
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Gedicht von Franz-Josef Niemeier
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Anfang 1999 stellte unser Kirchenküster, Herr Karl Rüth fest, dass die Krone
der grossen Glocke gerissen war. Nur seiner Umsichtigkeit ist es zu verdanken,
dass grösserer Schaden verhindert werden konnte.
Der Glockensachverständige des Erzbistums Paderborn, Herr Dr. Best, hat darauf
hin das Glockengeläut überprüft und die Glocken vermessen. Er stellte folgendes
fest:
Die im Jahre 1949 installierten Glocken sind nicht aus reiner Bronze, sondern
haben zum Teil hohe Silizium-Bestandteile.
Die grosse Glocke kann nicht repariert werden, sondern muss ersetzt werden.
Die mittlere Glocke ist sehr gut, sauber verarbeitet und hat ein kräftiges Volumen.
Die kleine Glocke ist dagegen von geringer Qualität und hat einen schwachen
Klang.
Der Kirchenvorstand hat dann einstimmig entschieden, die mittlere Glocke (Foto) als
zukünftige kleine Glocke zu behalten und zwei neue giessen zu lassen.
Wichtig für diese Entscheidung war die Feststellung, dass die verbleibende Glocke
und die neuen Glocken melodisch aufeinander abgestimmt werden können.
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Nun ist es endlich soweit. Wir haben es geschafft. Nun können wir
wieder einstimmen wie damals unser grosser Dichter Friedrich von Schiller
"aus dem Lied von der Glocke":
Hoch auf des Turmes Glockenstube
da wird es von uns Zeugen laut.
Noch dauern wird's in späten Tagen
und rühren vieler Menschen Ohr.
Und wird mit den Betrübten klagen
und stimmen zu der Andacht Chor.
(aus der Rede von Meinolf Hengesbach, Mitglied im Kirchenvorstand)
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